Twitter - Das Blog im Blog?

Der deutschsprachige Bloggerraum scheint mal wieder hinterherzuhinken. So sehen es zumindest erklaerte oder selbsterklaerte Experten der Szene.
Gar nicht mehr ganz so neu ist Twitter (bei mir das neue, hellblaue Fenster zwischen den Englisch-Flaggen und der Google-Pack-Werbung), ein ... ja, wie soll man es bezeichnen?
Twitter ist dazu gedacht, aktuelles ueber sich selbst zu berichten. Diese Kurzinformationen (max. 140 Zeichen) kann man bei Wunsch auf seiner Webpraesenz einbauen; immer aktualisiert, wenn es auch momentan verdammt langsam laeuft.
Vom banalen "Ich muss jetzt aufs Klo." bis zum politischen Selbstmord a la "Der Praesident ist heute besonders doof." ist alles erlaubt. Eine Art Einweg-Chat.

Ist so etwas nun sinnvoll oder gar zu irgendetwas nuetze?
Darueber will ich mir erst einmal noch gar nicht den Kopf zerbrechen. Ich moechte es einfach ausprobieren.
Kritiker werden natuerlich Argumente wie "Noch bunter, noch mehr Ablenkung von den zentralen Themen" etc. in die Schlacht werfen. Aber an dieser Schlacht habe ich ueberhaupt nicht vor, teilzunehmen. Bloggen ist fuer mich in erster Linie Spass und Hobby; und viele Leute scheinen Spass an twitter zu finden.
Meine erste positive Kurzerfahrung:
Ich sah, dass der Jenki einen Kommentar hinterlassen hatte und noch im Blog anwesend war. Anstatt jetzt die vergleichsweise doch aufwendigen Kommentarformalitaeten zu erledigen, habe ich einfach schnell per twitter geantwortet.
Schneller, anders, noch persoenlicher.
Ein gutes Gefuehl.

Obīs der Jenki noch gelesen hat, weiss ich nicht.
Aber man gewoehnt sich ja bekanntlich an vieles.
So habe ich also mit twitter tatsaechlich eine Art Miniblog innerhalb meines Blogs.
twitter
13.3.07 21:00
 
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